LESETEXT NIOBE-LESETEXT DIE LORELEY OKUMA METİNLERİ NİOBE VE LORELEY

STÄDTE, BURGEN UND DÖRFER

DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN DER TÜRKEI

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DIE STADT MANISA

Manisa ist eine Stadt in der Türkei mit 278.967 Einwohnern und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Manisa im Westen von Anatolien. Die Stadt ist ein Zentrum für Rosinenhandel. Die Stadt liegt am nördlichen Fuß des Spil Dağı (antikes Sipylos-Gebirges) und am Ufer des Flusses Gediz. Die Großstadt Izmir liegt knapp 40 Strassenkilometer südwestlich von Manisa.

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DAS MESIR FESTIVAL

Hafsa, die Frau des osmanischen Sultans Yavuz Sultan Selim und Mutter von Süleyman dem Prächtigen, erkrankte während eines Aufenthaltes in der westtürkischen Stadt Manisa. Der Sultan erteilte dem renommierten Mediziner Merkez Efendi den Auftrag, ein Heilmittel gegen die Krankheit seiner Frau zu finden. Dieser mischte eine Paste aus Honig und ließ sie der Sultansgattin zukommen, woraufhin sie wieder gesund wurde. Anschließend wurde beschlossen, dass jeder Kranke die Paste erhalten solle. Um die Verteilung zu gewährleisten, wurde der zähflüssige Kräuterhonig in Papier gewickelt und von der Moscheekuppel geworfen, sodass die Menschen ihn in kleinen Päckchen auffangen konnten. Seitdem ist es Tradition, die Mesir-Paste zum Frühlingsbeginn an die Bevölkerung zu verteilen. Bei diesem Volksfest finden verschiedene Aktivitäten wie Tänze und Umzüge statt. Zum Gedenken an die Heilung der Sultansfrau wird heute noch Mesir Macunu unter der Bevölkerung verteilt.

 

DER TARZAN VON MANISA

Er war ein Veteran des Ersten Weltkrieges, der sein Vermögen an Bedürftige spendete und sich nach dem Krieg der Wiederaufforstung der Wälder in Manisa widmete.

EINE SAGE AUS DER TÜRKEI

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DER WEINENDE FELSEN “NIOBE”

Niobe, die Königin von Theben war die Tochter des Tantalos. Sie hatte Schönheit und königliche Macht. Dazu auch einen sehr guten Gatten: Amphion. Aber auf nichts von allem, was sie besaß, war sie so stolz wie auf ihre vierzehn Kinder; sieben Söhne und sieben Töchter.

Eines Tages stand Niobe vor der Priesterin Manto und weigerte sich der Göttin Leto und ihren Kindern Apollon und Artemis die Ehren zu erweisen. Demnach rief Leto voller Wut ihre beiden Kinder zu sich und berichtete ihnen von dem Geschehen. Apollon und Artemis zögerten nicht, die Muter zu rächen und töteten mit ihren Pfeilen die Kinder der Niobe.

Die Schreckensnachricht vom Tode der Königskinder verbreitete sich rasch in der Stadt und drang auch in den Königspalast. Amphion stieß sich vor Schmerz das Schwert in die Brust.

Einsam und tiefgebeugt saß die einst so stolze Niobe zwischen den Leichen ihrer Kinder. Ihr Leid war so groß und ließ sie erstarren. Sie wurde zu Stein. Ein Sturmstoß hob den Fels in die Lüfte und entführte ihn in Niobes Heimat auf das Gebirge von Lydien. Dort am Berg Sipylos bei Manisa steht Niobes Gestalt noch als Felsen und aus den steinernen Augen fließen die Trähnen unaufhörlich in das Gebirgstal hinab.

 

EINE SAGE AUS DEUTSCHLAND

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“DIE LORELEY”

Loreley ist eine Nixe auf einem Felsen im oberen Mittelrheintal in Deutschland. Der aus dem 19. Jh. stammenden Legende zufolge kämmte sie dort ihre langen, goldenen Haare und zog die Schiffer mit ihrem Gesang an. Diese achteten trotz gefährlicher Strömung nicht mehr auf den Kurs, sodass die Schiffe an den Felsenriffen zerschellten.

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